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Vereinsmeisterschaft die 2.

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So, letztes Wochenende haben wir unser letztes Turnier für diese Saison hinter uns gebracht, die Agility Vereinsmeisterschaft in Gernsheim.

Pepper ist natürlich in der A2 Senioren gestartet, und wie zu erwarten, ohne jede Konkurrrenz. Was einem zugegebenermaßen ein wenig den Spass am ersten Platz nimmt, auch wenn Pepper einen wirklich guten Tag hatte.

Im A-Lauf, den Reiner Voltz imho fast zu einfach für eine A2 gestellt hat, kamen wir fehlerfrei und mit unserer besten Zeit seit langem mit 3,87 m/ Sek  ins Ziel. Und damit, wie sollte es auch anders sein, auf den ersten Platz. Auch im Jumping, das zumindest ein wenig anspruchsvoller gestellt war, waren wir fehlerfrei, auch wenn ich am Schluß nochmal ziemlich rotiert habe, hatte ich doch schlicht den letzten Wechsel verpennt und musste Pepper deshalb sehr unschön auf das letzte Hindernis zudrücken. Aber auch hier waren wir mit 3,66 m / Sek. nicht wirklich langsam für einen Senior.

Mit Pepper war ich auf jeden Fall sehr zufrieden, sie war voll bei der Sache, hatte Spass und hat alles gegeben. Das Video ihres A-Laufs folgt in Kürze. Ich freue mich, dass ich mich wieder so auf sie verlasssen kann.  Das gibt mir die Möglichkeit, mich wieder auf technisches im Parcours zu konzentrieren, den kleinen Hund der Gelenke zu liebe auch mal am Sprung zu stellen und meine eigene Technik zu verbessern. Und wenn wir dann nach dem Lauf andere Starter sagen, dass es schön sei zu sehen, wie viel Freude und gute Leistung auch ein Senior noch in einem Turnier zeigen kann, bin ich doppelt Stolz auf meine “rasende Rentnerin”.

Anakin hatte ebenfalls seinen ersten Auftritt in einem A-Lauf. Er ist bei den A0 Midis als Weisser Hund gestartet und ich war sehr gespannt, wie er sich machen würde. Immerhin ist er noch nie einen kompletten Parcours inklusive der Kontaktzonen-Hindernisse durchgelaufen. Und wir hatten fast 6 Wochen Trainingspause, wegen dem Rumgeeiere wegen der Begleithundeprüfung.

Aber, auch wenn es schlußendlich ein Disq war, ich war mehr als positiv überrascht von meinem kleinen Bodeguero-Rüden. Die erste Hälfte des Parcours war er sehr konzentriert. Und er war nicht gerade langsam und ist bereits weit von mir weg sicher die Hindernisse angesteuert. Das ist etwas, das Pepper gar nicht zeigt, und an das ich mich führtechnisch erst noch gewöhnen muss. Das erste Mal ablenken liess er sich, als er an Eddi vorbeikam, der im Parcours Photos gemacht hatte. Und da er Eddi mag, wollte er wohl man Hallo sagen gehen. Was mich stark an Silkes Benny erinnert, der immer mal wieder im Parcours Leute begrüßen geht, auch heute noch, in der A3.  Aber wenn Anakin sich in Zukunft ähnlich gut macht wie Benny, wäre ich mehr als Glücklich. Der hat nämlich die A3 Standart souverän gewonnen!

Die Abgänge – bei denen ich wirklich gespannt war, denn es lag ja nun das erste Mal kein Futter – hat er sauber gestanden, wenn auch dann von selbst aufgelöst. Aber immerhin, ich hatte nicht einmal das erwartet. Der erste ernsthafte Wechsel hat uns dann aber das Genick gebrochen. Anakin ist noch nicht sicher bei solchen Wechseln und hat die Chance genutzt, ein wenig auf Wanderschaft zu gehen. Trotz alle dem liess er sich aber schnell wieder begeistern und prima an den Verleitungen vorbeiführen, so dass wir den Parcours dann noch gut beenden konnten.

Ich war mit dem Racker super zufrieden, er war schneller, sicherer und führiger, als ich erwartet habe. Die Turnier-Atmosphäre scheint ihn zumindest auf dem eigenen Platz gar nicht zu stören. Woran wir nun also noch arbeiten müssen, sind ganz klar die Wechsel. Und ich darf ihn definitiv nicht aus dem Blick verlieren, sobald ich ihm den Rücken zudrehe, nimmt er im Zweifelsfall den Sprung nicht. Naja, und dann wäre da noch meinTiming und meine Führtechnik, die immer noch auf Peppers Bedürfnisse hin ausgelegt ist, weshalb ich bei Anakin schnell ins rotieren komme, da er schneller ist, weitere Bögen macht, und sich schon jetzt so weit entfernt. Hier passt mein Timing einfach gar nicht.

Auf jeden Fall aber ist der Unterschied zu dem verängtigten, triebfreien, unmotivierten und zögerlichen Anakin von vor einem halben Jahr gigantisch. Sollte er sich so weiter entwickeln, wird er sicher noch ein wirklich guter Agility Hund.

Also was soll ich sagen. Ich habe einfach die zwei besten Hunde der Welt :-)

Come Back bei Tiefsttemperaturen

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Ihr lieben Leute, ich kann euch sagen, so ein Wetter im Mai ist echt Mist…

Gestern bin ich spontan mit Frauchen mal wieder auf ein Agility-Turnier gefahren, unser erstes in diesem Jahr.
Irgendwie hatte es mich dieses Frühjahr ja ziemlich gebeutelt, zwei Magen-Infekte kurz hintereinander und dann habe ich mir neulich auf einem Gassi auch noch eine Kralle ausgerissen und musste eine gefühlte Ewigkeit mit einem Verband und später so einem blöden Neopren-Überschuh rumrennen. Naja, und deshalb und wegen des langen Winters und Frauchens Bänderriss im letzten Herbst hatte ich nun fast ein dreiviertel Jahr Trainingspause. Was habe ich mich die letzten Monate gelangweilt. Ätzend war das. Der Anakin durfte auf dem Hundeplatz hüpfen und machen und tun, und ich durfte nur so ein Rentner-Spar-Programm absolvieren, mit Mini-Sprünglein und bloss nicht zu viel und nicht zu anstrengend. Man war das doof.

Aber nun bin ich ja wieder fit, und Frauchen auch, nur außer Kondition sind wir beide ein bisschen, wobei ich das schneller wieder aufgeholt habe als Frauchen. Die keuscht schon im Training wie ne alte Dampflock und ungefähr genauso schnell kommt sie auch vom Fleck…

Da ich aber besonders das letzte Mal sehr motiviert war im Training und auch wieder stabil in der Hinterhand die volle Höhe springen konnte, hat Frauchen sich sehr spontan am Mittwoch abend entschlossen, am Donnerstag Christinas Startplatz in Taununsstein wahrzunehmen. Christina hat sich nämlich leider neulich im Training verletzt und muss nun ein wenig aussetzen. Und so kam es, dass wir ausgerechnet an Frauchens erstem Urlaubstag noch früher aufgestanden sind als sonst schon immer und mit Svenja, Dilli und Flecki nach Taununsstein aufgebrochen sind. Hihi, Anakin musste bei Frauchens Mom bleiben, weil Frauchen meinte, an meinem ersten Turnier in diesem Jahr habe ich Prinzessinen-Status und mein Frauchen für mich alleine. Ich lieeebbbbeee Prinzessinen-Status *ggg*

Auf jeden Fall war der Tag in Taununsstein echt nicht schlecht. Außer Frauchen, mir, Svenja, Dilli und Flecki waren auch noch Adri und Speddy und Silke und ihr Mann mit Benny da. Und Benny ist echt ein toller Kerl. Ich muss gestehen, ich steh ein bisschen auf ihn und habe ihn deshalb auch mehrfach am Parcours-Rand angeflirtet und ihn zum Toben aufgefordert. Allerdings haben die Erwachsenen das immer unterbunden mit Kommentaren wie: “Hier zu spielen geht nicht. Schluss jetzt.” Mist….

Naja, also habe ich mich nach einigen Anläufen in mein Schicksal ergeben und mich dann doch lieber auf das Turnier konzentriert. Wir waren mit unserem A-Lauf auch schon relativ schnell dran, als sechster Hund am ganzen Tag, da nur A1-A3 gestartet wurde und die A1 Minis angefangen haben, und das waren wie bei uns Midis nur drei. READ MORE

Quuuuaaaaallllliiiiieeee, die 2. – der super Hund

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So, ihr Lieben.

Nach ein wenig Sendepause, Frauchen hat sich auf die Nase gelegt und sich einen Bänderriss zugezogen, kann ich heute endlich mal wieder von einem Turnier berichten.

Ich meine, erst war ich mir nicht sicher, ob es sich wirklich um ein Agility-Turnier handelt, denn alles war irgendwie anders als sonst.  Und eigentlich war es auch weniger ein Turnier als eher sowas wie Paralympics, nur im Mini-Format.

Als erstes, und das war super, hat Frauchen mich ausschlafen lassen. Und nachdem ich das ausgiebig gemacht habe, gabe es auch noch eine doppelte Portion Futter. Wenn das nicht verspricht, ein guter Tag zu werden :-)

Dann hat Frauchen aber doch noch das Auto beladen. Sah ziemlich ulkig aus, wie sie da an ihrer Krücke durch die Gegend gehumpelt ist und versucht hat, beim Aufmachen der Türe nicht alles fallen zu lassen. Frauchens Mama hat aber geholfen und dann ging es auch bald los und wir vier sind abgedüst. Nur der doofe Anakin war auch mit von der Partie. Ich habe immer noch nicht an ein Turnier gedacht, Frauchen humpelt ja mehr, als es läuft und bin von einem “Familien-Ausflug” zu Frauchens Opa ausgegangen. Aber irgendwie habe ich beim Aussteigen aus dem Auto festgestellt, dass wir in Gernsheim gelandet sind. Muss ein Irrtum sein, dachte ich erst, aber dann READ MORE

Eulen-Cup

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So, jetzt sollte ich doch mal wieder selbst von einem unserer Agility-Turniere berichten.

Frauchen und ich waren letzten Samstag in Gernsheim zu einem Turnier, mal wieder. Nachdem ich ja auf dem letzten Turnier in Darmstadt so gut gelaufen bin, waren wir beide frohen Mutes, das es diesmal besser läuft als die anderen Auswärts-Turniere.

Der Tag fing auch schon wieder ganz gut an. Frauchen scheint sich angewöhnt zu haben, vor den Turnieren mit uns morgens Fahrrad fahren zu wollen. Wahrscheinlich, weil wir ja alle so gerne lange schlafen, und wir so die gleiche Strecke viel schneller schaffen (Frauchen käme ja sonst nicht hinterher, wenn wir die Strecke rennen wollten und sie nicht auf dem Rad sitzt). Und das hat natürlich den entscheidenden Vorteil, dass wir fast eine halbe Stunde länger im Körbchen poofen können. Man braucht schließlich vor öffentlichen Auftritten seinen Schönheitsschlaf.

Aber weiter im Thema. READ MORE

Hessen Cup

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Heute waren wir auf dem Hessen Cup in Hanau. Der Tag war schön aber anstrengend, so dass Pepper momentan tief und fest in ihrem Körbchen schläft.

Deshalb berichte ausnahmsweise ich von dem Turnier.

Unser A-Lauf war heute nicht gerade prickelnd, Pepper war quasi noch am schlafen und so sah dann auch der Lauf aus. Langsam und unkonzentriert, deshalb haben wir am Slalom eine Verweigerung und am letzten Tor einen Fehler kassiert und mussten den Slalom noch mal von vorne anfangen. Das hat natürlich viel Zeit gekostet. Und dann “findet” Pepper nicht mal mehr den Stegaufgang. Starten um neun Uhr ist wohl einfach noch zu früh für sie. Daran werden wir arbeiten müssen. Das Ergebnis des A-Laufs sowie des Jumpings findet ihr wie gewohnt unter “Turnierstarts 2009″.

Aber bis zum Mittag war dann auch Pepper voll ausgeschlafen, und entsprechend gut lief das Jumping. Null Fehler und eine wirklich akzeptable Zeit. Und damit den ersten Platz im Jumping, den 3. in der Kombiwertung. Was bin ich stolz auf meine alte Dame :-) Und einen weiteren Pokal konnten wir Peppers  Sammlung damit auch hinzufügen.

Außerdem haben wir endlich noch ein paar Agility-Bilder von Pepper bekommen. Ich habe sie direkt in der Galerie eingefügt.

Wenn Pepper sich die Tage wieder erholt hat, wird sie sicherlich auch noch mal berichten.

Viele Grüße

Silke